TECHNISCHER BERICHT

Bericht an den Bürgermeister von Wrocław

Wir pr├Ąsentieren Berichte f├╝r den B├╝rgermeister von Wroclaw, Jacek Sutryk, ├╝ber die Situation in Wroclaw, Polen und Niederschlesien und eine Analyse des Wandels der Mobilit├Ąt.

Bericht ├╝ber den Stand der Epidemie

04.06.2020

Die Epidemie in Polen nimmt wieder zu und Ausbr├╝che von Infektionen schie├čen wie Pilze aus dem Boden. Kontakte zu Hause und am Arbeitsplatz sind die Hauptinfektionsquellen und der Anteil der Infektionen am Arbeitsplatz wird in Zukunft wahrscheinlich zunehmen. Das Wachstum der Neuinfektionen in Schlesien nimmt t├Ąglich ab, aber wir sind weit davon entfernt keine Neuinfektionen zu verzeichnen. Auch die Epidemie in Wroc┼éaw stirbt langsam aus, aber wir haben nur eine Chance von 10% sie vor dem neuen Schuljahr zu beenden. Polens und Niederschlesiens Prognosen geben nicht einmal eine so geringe Chance die Epidemie vor September zu beenden. - Dies sind die wichtigsten Schlussfolgerungen aus der epidemiologischen Modellierung der Breslauer MOCOS-Wissenschaftler.

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Bericht ├╝ber den Stand der Epidemie

13.05.2020

Die Epidemie in Polen und Wroc┼éaw nimmt wahrscheinlich immer noch zu, auch wenn das Tempo des Wachstums zur├╝ckgegangen ist. In Niederschlesien ist die Wachstumsrate sowohl h├Âher als in der Landeshauptstadt, als auch die des ganzen Landes. Dennoch ist die Zahl der neuen F├Ąlle zu hoch, um die Kontaktbeschr├Ąnkungen aufzuheben, denn wir k├Ânnen jederzeit wieder einen schnellen Wachstum der Epidemie verzeichnen - dies sind die wichtigsten Schlussfolgerungen der epidemiologischen Modellierung der Wroc┼éaw Wissenschaftler aus der MOCOS-Gruppe

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Bericht ├╝ber den Stand der Epidemie

21.04.2020

Weniger direkter Personenkontakt, schnellere Verifizierung der Infektionsketten und mehr Tests f├╝r Patienten mit leichten Coronavirus-Symptomen sind die Empfehlungen der Breslauer Wissenschaftlern des MOCOS-Teams, um das Ende der Epidemie zu beschleunigen.

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TECHNISCHER BERICHT & FALLSTUDIE

Situation in Illigan City, Phillipinen

Wir pr├Ąsentieren zwei Modellierungsergebnisse bez├╝glich des Zustands der Pandemie in der Stadt am 07.04. und unsere Bewertung, welche Auswirkungen die Entscheidung, die Mindanao State University - Iligan Institute of Technology (MSU-IIT) ab dem 21.04. zu er├Âffnen, hat.

Fallstudie zur Er├Âffnung von MSU-IIT

21.04.2020

Die Simulationen deuten darauf hin, dass die Er├Âffnung von MSU-IIT zu einem sich stark ausbreitenden Ereignis f├╝hren kann, wenn sie nicht mit strengen Hygiene- und sozialen Distanzierungsma├čnahmen kombiniert wird, die die Zahl der Sekund├Ąrinfektionen reduzieren. Es ist zu erwarten, dass die Kontaktrate f├╝r Studenten an der MSU-IIT aufgrund des Unterrichts in Seminarr├Ąumen und Laboren h├Âher ist als in der ├╝brigen Bev├Âlkerung. Selbst eine gesteigerte Immunit├Ąt kann einen massiven Ausbruch nicht verhindern. Je st├Ąrker die Immunit├Ąt aufgebaut ist, desto weniger intensiv ist die zunehmende Ausbreitung der Krankheit von MSU-IIT in die Stadt. Wir empfehlen dringend, das Fortschreiten von COVID-19 w├Ąhrend der Abschw├Ąchung der Abriegelung nach dem 30. April 2020 zu beobachten, bevor MSU-IIT er├Âffnet wird. Dar├╝ber hinaus empfehlen wir, starke soziale Distanzierungs- und Hygienema├čnahmen zu ergreifen, um die Ausbreitung der Krankheit einzud├Ąmmen.

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Bericht

05.04.2020

In verschiedenen Medien gibt es eine anhaltende Debatte ├╝ber eine Schw├Ąchung der sozialen Distanzierungsma├čnahmen. In diesem Techreport zeigen wir am Beispiel der philippinischen Stadt Iligan, dass es, um die Kapazit├Ąt des Gesundheitssystems nicht zu ├╝berfordern, entscheidend ist, die Au├čenkontakte der Haushalte zu reduzieren. Zudem ist eine Minderungsstrategie nicht empfehlenswert, da die soziale Distanzierung nicht fein genug abgestimmt werden kann. Wir simulieren auch, wie massive Tests in Kombination mit Haushaltskontakten zus├Ątzlich zu Ma├čnahmen der sozialen Distanzierung eingesetzt werden k├Ânnen.

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TECHNISCHER BERICHT

Situation in Deutschland

Wir stellen die Ergebnisse der Modellierungsanalyse zu den Auswirkungen der Schul├Âffnung in Berlin und Rheinland-Pfalz vor.

Berlin


Bericht ├╝ber die Er├Âffnung von Schulen in Berlin

28.04.2020 Anzahl der Infizierten in Abh├Ąngigkeit vom Grad der Erkennung asymptomatischer F├Ąlle (q) und vom Grad der Kontaktbeschr├Ąnkung.

Wenn die Kontakte der 15- bis 18-J├Ąhrigen in der Schule auf 18 Prozent reduziert werden, werden innerhalb von 300 Tagen etwa 7800 Berlinerinnen und Berliner infiziert, 156 werden insgesamt sterben. Von dieser Zahl abzuziehen, sind etwa 5500 Infizierte und 128 Tote, was auch ohne die Wieder├Âffnung der Schulen geschehen w├╝rde. Wenn jedoch in dieser Altersgruppe die Kontakte nur auf 80 Prozent reduziert werden, d.h. bei 8 statt 10 Kontakten, werden fast drei├čigmal mehr Berliner, etwa 200.000, infiziert sein und etwa 3.000 Menschen sterben. Selbst die H├Ąlfte der Kontakte bei Gymnasiasten (48 Prozent) f├╝hrt immer noch zu etwa 2700 Toten und 185.000 Infizierten. Die ├ľffnung der Schulen und des ├Âffentlichen Lebens ist unserer Meinung nach zum jetzigen Zeitpunkt verfr├╝ht.

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Rheinland-Pfalz


Bericht ├╝ber die ├ľffnung der Schulen in Rheinland-Pfalz

20.04.2020

Mikrosimulationen f├╝r Rheinland-Pfalz auf der Basis unseres Modells geben starke Hinweise darauf, dass die ├ľffnung von Schulen zusammen mit einer entspannten Kontaktreduzierung nur mit sehr hohem Widerstand sicher durchgef├╝hrt werden kann. Die ├ľffnung von Schulen f├╝r einzelne Klassen ist bei starker hygienischer und sozialer Distanz m├Âglich, wenn auch die ├╝brige Bev├Âlkerung einer sehr starken Kontaktreduktion folgt und eine signifkante Eind├Ąmmung gew├Ąhrleistet ist. Die ├ľffnung der Schulen und des ├Âffentlichen Lebens ist unserer Meinung nach in diesem Stadium verfr├╝ht.

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